Felipe Massa
"Ich denke, dass dies das
bestmögliche Ergebnis war, das wir heute erzielen konnten, wenn
man den Speed
unserer dichtesten Gegner bedenkt. Zur Rennhälfte konzentrierte
ich mich
angesichts der Situation darauf, mein Rennen zu kontrollieren und das
Auto ins
Ziel zu bringen. Diese sechs Punkte sind sehr wichtig. Die
Meisterschaft ist
weiterhin völlig offen und es liegt noch ein langer Weg vor uns."
"Wir haben versucht zu
schauen, ob wir die Situation verändern können, indem wir
beim zweiten Stint
die extra weichen Reifen verwenden, aber es machte keinen großen
Unterschied
aus. Das Hauptproblem war heute der Verkehr. Ich verlor viel Zeit
hinter zu Überrundenden,
aber ich denke nicht, dass dies auf das endgültige Ergebnis eine
Auswirkung
hatte. Heute waren wir die Unterlegenen der beiden Teams, aber wir
haben alles,
um wieder siegen zu können, schon beim kommenden Rennen."
Kimi Raikkönen
"Wir wussten, dass wir es mit
einem Kampf nach vorne zu tun bekommen würden, und so hat es sich
dann auch
entwickelt", so Räikkönen. "Ich bekam einen guten Start hin,
kam
schnell auf den zwölften Rang, aber von da an steckte ich fast
immer im Verkehr
fest, hatte nie eine Chance, zu überholen. Ich hatte nie eine
freie Bahn vor
mir und nur dank der Strategie konnte ich ein paar Plätze
gutmachen und in die
Punkte kommen, aber es war nicht mehr drin. Natürlich ist die
Situation in der
Klassifikation nun etwas komplizierter, aber es liegt in der
Meisterschaft noch
ein langer Weg vor uns und ich bin nicht jemand, der aufgibt."
Giancarlo
Fisichella
"Das war ein
sehr gutes Resultat für mich und das Team, das Ergebnis macht Mut
für die
Zukunft. Wir sollten stolz sein auf die Arbeit, die wir an diesem
Wochenende
abgeliefert haben. Und wir müssen uns bei allen Leuten zu Hause in
der Fabrik
bedanken, deren harte Arbeit uns das ermöglicht hat. Dank eines
neuen Flügels
hatte das Auto mehr Grip und es war auch beständiger."
"Ich habe die
ganzen ersten beiden Stints durch gepusht, so lang, bis ich wusste,
dass meine
Position sicher ist. Es war gut, zum ersten Mal vor BMW Sauber F1 ins
Ziel zu
kommen und jetzt haben wir mehr Zeit, um in der Fabrik noch einmal Gas
zu geben
und weitere Fortschritte zu machen. Kanada ist auch wieder ein Kurs,
der mir
liegt, hoffentlich können wir dort wieder einen Schritt nach vorn
machen."
Heikki Kovalainen
"Das war für mich ein
Wochenende zum Vergessen. Es ging schon nicht gut los, das Qualifying
war
schwer und im Rennen konnte ich auch keinen Boden gut machen. Im ersten
Stint
hing ich hinter Coulthard fest. Ich kam zwar durch den Stopp an ihm
vorbei und
habe dann attackiert, aber die Autos weiter vorn konnte ich nicht mehr
einholen."
"Ich habe fast die gesamte Power
und den Antrieb verloren. Das besonders Frustrierende ist, dass sich
das Auto
eigentlich das ganze Wochenende über sehr gut angefühlt hat,
aber in den
kritischen Punkten lief es nicht für mich. Mein Rennen wurde
eigentlich schon
am Samstagnachmittag zerstört, aber das ist jetzt Geschichte.
Jetzt freue ich
mich auf Kanada, dort kann ich sicher konkurrenzfähig sein. Das
ist wieder eine
neue Strecke für mich, aber ich freue mich drauf."
Rubens Barrichello
"Ich bin mit Platz zehn nicht
zufrieden, da ich geglaubt hatte, wir würden heute in die Punkte
fahren. Aber
wir hatten keine Gelegenheit dazu. Nach meinem ersten Boxenstopp wurde
ich von
Wurz aufgehalten, und das war's dann. Ich war etwas schneller als er,
und wenn
ich ihn hätte überholen können, dann hätte ich eine
Chance gehabt, doch noch in
die Punkte zu fahren."
"Aber es gab keine
Möglichkeit zum Überholen. Insgesamt glaube ich, dass wir ein
etwas besseres
Wochenende hatten. Wir müssen jetzt am Ball bleiben und weiter in
die richtige
Richtung gehen. Jetzt hoffe ich, dass es in Kanada besser läuft."
Jenson Button
"Es war ein wirklich hartes
Rennen heute. Ich steckte in allen drei Phasen des Rennens im Verkehr
fest und
konnte keine Runde ungehindert fahren. Deshalb konnte ich meine
Strategie nicht
optimal nutzen."
"Nach dem gestrigen
Qualifying ist das Ergebnis enttäuschend. Aber wir sind von den
Fortschritten
ermutigt, die wir hier zu Beginn des Wochenendes gesehen haben. Wir
dürfen
jetzt den Kopf nicht hängen lassen, sondern müssen uns auf
das konzentrieren,
was uns weiterbringt."
"Ich denke,
unsere Ein-Stopp-Strategie war für den diesjährigen Grand
Prix von Monaco nicht
die richtige. Wir hatten mit Safety-Car-Phasen gerechnet, die aber
nicht
eingetreten sind. Rückblickend hätten wir besser abschneiden
können, aber ich
bin froh, wieder WM-Punkte geholt zu haben."
"Nach dem
Start hatte ich kurzzeitig Schwierigkeiten mit den Bremsen und musste
pumpen,
das hat mich natürlich verunsichert. Danach bin ich im Verkehr
steckengeblieben, und am Ende gab es ein Problem mit einem Sensor,
weshalb ich
eine Weile ohne Traktionskontrolle unterwegs war."
"Aufgrund
meiner Ein-Stopp-Strategie war es für mich zunächst das
Wichtigste, beim Start
Mark Webber zu überholen. Das hat geklappt, und an Nico Rosberg
kam ich auch
vorbei. Nico und ich haben uns in der ersten Kurve berührt, aber
mein Auto war
zum Glück nicht weiter beschädigt."
"Im ersten
Stint hatte ich anfangs ein paar Probleme mit den weichen Reifen, aber
später
wurden sie immer besser und besser. In meinem zweiten Stint habe ich
einige
Sekunden verloren, als ich die McLaren vorbeilassen musste. So konnte
sich
Robert nach seinem Boxenstopp vor mich setzen. Aber insgesamt bin ich
recht
zufrieden mit dem Ergebnis."
"Beim Start ist
mir das Auto fast abgestorben. Ich musste schon zaubern, nochmal
durchzukuppeln, um das Rennen in Angriff nehmen zu können. Ich
verlor vor der
ersten Kurve schon viele Plätze, ich musste also immer den Autos
vor mir
folgen. Dann heizten sich die Bremsen auf - wie schon im Qualifying.
Ich musste
etwas langsamer machen und von da an konnte ich das Auto nur noch ins
Ziel
bringen. Es war ein schwieriges Rennen für mich, wir müssen
für das nächste
Rennen viel arbeiten und einige Verbesserungen erreichen."
"Ich hing in
den ersten Runden einfach im Verkehr, danach war das Rennen
natürlich
schwierig. Unser Tempo war von den Rundenzeiten her gar nicht so
schlecht, wenn
ich mal frei fahren konnte. Ich verlor einfach sehr viel Zeit, das kann
man an
den Rundenzeiten sehen, als ich dann später freie Bahn hatte.
Später war die
Balance des Autos auch ganz in Ordnung. Ich konnte etwas aggressiver
fahren."
"Wir hätten
heute ganz klar um Punkte kämpfen können, wenn wir uns nur
besser qualifiziert
hätten. Das Qualifying hat über unser Rennen entschieden,
aber ich werde hart
arbeiten, damit das auch passt, und hoffe auf ein besseres
nächstes Mal."
David Coulthard
"Leider
geriet ich mit Tonio zusammen und beschädigte meinen
Frontflügel und das
Endstück. Ich hatte viel Untersteuern im Rennen. Wir haben
debattiert, ob wir
den Flügel wechseln sollten oder nicht, entschieden uns aber, ihn
dran zu
lassen, denn ein Wechsel hätte zu viel Zeit gekostet. Als ich Ende
des Rennens
anhielt, sahen wir, dass die komplette Endplatte gebrochen war. Ich
musste also
wirklich viel Abtrieb verlieren. Die Jungs haben an diesem Wochenende
hart
geschuftet, um die Autos von Mark und mir umzubauen. Es sind noch viele
Rennen
und Red Bull wird sich sicher noch verbessern."
Mark Webber
"Zunächst
hatte ich Fehlzündungen, was nicht wirklich schön war,
speziell im Bereich des
Swimming Pools, aber es störte auch an anderen Stellen des Kurses.
Ich lernte,
damit umzugehen. Aber dann verlor ich den dritten Gang. Ich habe
versucht,
direkt vom zweiten in den vierten Gang zu schalten, aber das Auto
blockierte
dennoch. Ich versuchte, das Problem zu überfahren, aber wenn das
hier passiert,
dann liegt man schnell in den Leitplanken und das sieht dann wirklich
dämlich
aus."
Nico Rosberg
"Es war heute
schon ein etwas enttäuschendes Rennen. Ich hatte einen guten
Start, aber
Fisichella warf in der ersten Kurve die Tür zu und ich musste
zurückstecken.
Ich war vorsichtig, weil keinen Crash haben wollte. Aber das hätte
ich wohl
nicht sein dürfen, vielleicht hätte ich dann eine Chance auf
Punkte
gehabt."
"Ich wusste,
dass mein Rennen gestört war, als ich hinter Heidfeld hing. Ich
hatte einfach
keine Chance, ihn zu überholen. Meine Strategie war richtig, aber
ich steckte
im Verkehr, das machte alles zunichte. Unser Tempo war hier gut, es ist
schade,
dass wir nicht mehr Punkte holten."
Alexander Wurz
"Ich bin
etwas traurig, dass das Rennen schon vorbei ist. Ich liebe es, hier in
Monaco
zu fahren, und man möchte immer weiterfahren. Es war ein guter
Nachmittag, für
mich war es entscheidend, einige gute Runden hinzulegen, um gegen
Rennmitte an
Button und Barrichello vorbeizukommen und am Ende Räikkönen
hinter mir zu
halten. Ich bin froh, dass das geklappt hat. Der Sonntag verlief gut
und ich
habe meinen Beitrag dazu hinter dem Lenkrad geleistet."
Scott Speed
"Ich hatte
einen guten Start und vollführte ein aggressives Manöver
außen vorbei in der
ersten Kurve, was sich bezahlt gemacht hat, da ich an David vorbei kam.
Ich
denke, dass ich im Rennen dann ein gutes Tempo anschlagen konnte."
"In Bezug auf
die Strategie hätten wir vielleicht etwas früher an die Box
kommen sollen, aber
Kimi war sowieso schon außer Reichweite. Ich hatte heute
Spaß, hoffte aber in
den letzten 15 Runden, dass jemand vor mir ausfallen würde und
dass ich auf
meiner Boxentafel P9 sich auf P8 ändern sehen würde, um
diesen Punkt zu
erhalten. Aber es passierte nicht."
Vitantonio Liuzzi
"Ich wurde in
der ersten Kurve nach dem Start von jemandem hart von hinten getroffen
und ich
denke, dass dabei etwas beschädigt worden sein muss, denn das Auto
war danach
nicht in Ordnung.“
"Ich
versuchte jedoch eine weitere Runde zu fahren. Als ich in Kurve drei
über die
Unebenheit fuhr, verlor ich die Kontrolle über das Auto. Das war
wirklich
schade, denn ich hatte eine ganz gute Startposition, war also
optimistisch,
dass ich an diesem Nachmittag etwas Gutes würde erzielen
können."
Adrian Sutil
"Generell war
es ein gutes Rennen, bis ich in der Casino-Kurve verunfallte. Der Start
fand im
üblichen betriebsamen Monaco-Stil statt, aber ich schaffte es, die
erste Kurve
gut zu durchfahren. Während den ersten 44 Runden zeigten wir eine
sehr gute
Leistung, die Reifen waren konstant und ich wurde schneller und
schneller, als
sich die Strecke verbesserte. Meine Rundenzeiten waren ziemlich schnell
und wir
fuhren gegen ein paar Autos ein Rennen."
"Es war kein
einsames Rennen, denn ich hatte immer jemanden hinter mir und musste
Druck
machen, ich habe das Rennen also genossen. Ich bin enttäuscht,
dass ich einen
Fehler gemacht habe - die Bremsen wurden schnlechter und schlechter und
es war
schwierig, die richtige Bremsleistung zu finden, da sie unvorhersehbar
waren."
"Ich kam in
der Kurve etwas zu weit nach außen. Dort war so viel Gummi und
Schmutz, dass
ich die Leitplanke traf und der Reifen von der Felge sprang. Es gab
keine große
Beschädigung, es lag nur am Reifen, dass ich nicht weiterfahren
konnte, was für
alle traurig ist."
Christijan Albers
"Es war ein schwieriges
Wochenende. Zunächst einmal hatten wir im Qualifying mit der
Hydraulik wirklich
Pech, dann schieden wir im Rennen aus. Da wir hinten standen, mussten
wir ein
Risiko eingehen und setzten auf eine wirklich aggressive Strategie,
starteten
auf weichen Reifen und setzten auf zwei Stopps."
"Zunächst kämpfte ich mit dem
Heck, aber als ich reinkam und auf die normalen weichen Reifen
wechselte,
begann es wirklich gut zu laufen und wir fuhren wesentlich schneller.
Aber dann
bist du im Verkehr verloren und musst die Führenden durchlassen."
"Es ist wirklich schade, aber
auf der anderen Seite hätte es funktionieren können, wenn wir
mit der Strategie
Glück gehabt hätten. Nun sollten wir dies hinter uns lassen
und nach Kanada
gehen. Ich habe ein paar Ideen, was wir ändern können, um das
Auto dort
fahrbarer zu machen."
Takuma Sato
"Es war für
uns ein hartes Rennen und wir haben unser Bestes gegeben. Ich fuhr so
hart wie
ich dies auf diesem Kurs tun konnte. Im Verkehr bekommt man es mit sehr
schwierigen Situationen zu tun, aber wenn ich freie Sicht hatte, fuhr
ich sehr
schnelle Runden und wir waren konkurrenzfähig."
"Aber ich kam
ein paar Mal in Verkehr, so wie das für Monaco typisch ist, und
das war für
mein Rennen wirklich kritisch. Denn wegen des Verkehrs vor meinem
zweiten Stopp
verpassten wir die Chance, meine Position zu verbessern. Wir haben
unser Bestes
gegeben und haben uns meiner Meinung nach wieder gut aufgerappelt,
brauchen
aber mehr Speed. Positiv ist hervorzuheben, dass es großartig
ist, den
anspruchsvollen Monaco-Grand-Prix zu beenden."
Anthony Davidson
"Das Rennen
zu beenden ist schon an sich eine Leistung. Als ich am Nachmittag auf
die
Strecke ging, habe ich mir von den Positionen, auf denen wir standen,
nicht
viel erwartet. Ich hatte einen durchschnittlichen Start. Ich fuhr mit
einem
Renault in Kurve 1 und habe ihn dabei berührt, wodurch ich mir in
meiner Nase
ein Loch zuzog. Das hat das Auto nicht allzu sehr beeinträchtigt
und ich konnte
wirklich Druck machen."
"Zu Halbzeit
des Rennens, als ich hinter Trullis Toyota festhing, holte Massa
langsam auf
mich auf, zwei Zehntelsekunden pro Runde, und ich wartete, bis er mir
näher
kam. Ich wollte ihn passieren lassen, als wir eine Durchfahrstrafe
erhielten.
Er lag zu diesem Zeitpunkt rund zwei Sekunden hinter mir, ich denke
also, dass
dies etwas unfair war. Ich habe mich im Verkehr immer gut verhalten und
ich
denke, dass sich andere Leute dort draußen unter Blau schlecht
verhalten haben
und sie an mir ein Exempel statuieren wollten."