Stimmen nach dem Rennen

Fernando Alonso

"Kein einfaches Rennen unter schwierigen Bedingungen. Nach meinem Boxenstopp kam ich in Verkehr und kämpfte im Feld um Positionen. Die Sicht war wegen der Gischt sehr schlecht, besonders auf der Geraden. Deshalb konnte ich Vettel nicht im Rückspiegel erkennen und wurde von dem Zusammenstoß überrascht. Das Auto wurde dadurch beschädigt, doch ich konnte weiter fahren."
"Dann bremste ich vor Kurve fünf, hatte Aquaplaning und drehte mich. Unglücklicherweise steht hier die Mauer sehr nahe an der Strecke, ich prallte in die Begrenzung und fiel aus. Meine Position in der Meisterschaft ist jetzt ziemlich schwierig, doch ich gebe nicht auf. Das letzte Jahr zeigte, dass auch gegen Ende des Titelkampfes noch alles passieren kann."

Lewis Hamilton

"Ein sehr ereignisreiches Rennen, ich freue mich riesig über meinen Sieg hier in Fuji. Manchmal dachte ich, es wäre besser dieses Rennen abzubrechen, doch als der Regen ein klein wenig nachließ, ging es etwas besser."
"Ich spürte keinen großen Druck und hätte wohl auch noch härter attackieren können, wenn es nötig gewesen wäre. Ich war froh, dass mein Auto bei der Kollision mit Robert Kubica nicht stark beschädigt wurde. Ich sah ihn nicht kommen und wurde durch den Stoß überrascht und drehte mich. Danach konzentrierte ich mich darauf, das Auto auf der Strecke zu halten."
"Ich bedanke mich bei jedem im Team für die tolle Arbeit an diesem Wochenende. Dies war ein wichtiger Sieg im Kampf um die Meisterschaft, doch ich denke nicht viel darüber nach. Wichtig ist jetzt der Grand Prix von China am nächsten Wochenende in Schanghai."

Giancarlo Fisichella
"Das war eines der schwierigsten Rennen, die ich in meiner Zeit als Grand-Prix-Fahrer je bestritten habe. Es stand während der ganzen Zeit so viel Wasser auf der Straße, und es wurde auch nicht besser. Die wichtigste Herausforderung bestand darin, das Auto auf der Straße zu halten und keine Fehler zu begehen."
"Die Balance meines Renault R27 war speziell in langsamen Kurven etwas inkonstant, das Aquaplaning auf den Geraden erwies sich als ständiger Begleiter. In einem Rennen, bei dem viele Fahrer ausgeschieden sind, haben wir ein starkes Resultat errungen - obwohl ich der Meinung bin, dass für uns sogar noch mehr möglich gewesen wäre."

Heikki Kovalainen
"Die Saison verläuft für mich wie eine einzige Achterbahn, dieses Wochenende ist ein schönes Beispiel dafür. Im Qualifying haben wir gestern alles auf eine Karte gesetzt und meinen Renault R27 für trockene Rennbedingungen abgestimmt."
"Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute und den Regen sah, wollte ich die Hoffnungen bereits sinken lassen. Aber wir geben niemals auf, und dieser Grand Prix hat bewiesen, was alles passieren kann. Unsere Strategie funktionierte prima, das Renault-Team hat sich diesen Podestplatz ehrlich verdient."
"Jetzt fragt mich jeder nach meinem Duell mit Kimi Räikkönen gegen Rennende. Die Wahrheit ist: Meine Außenspiegel waren so beschlagen, dass ich nach hinten keinerlei Orientierung hatte. Auf der Boxentafel konnte ich sehen, dass er immer näher kam. Mir war klar, dass er versuchen würde, mich zu überholen."
"In der letzten Runde ging er in Kurve 6 tatsächlich vorbei, doch ich war so erpicht auf den zweiten Platz, dass ich ihn mir auf der Außenseite von Kurve 10 wieder geschnappt habe - obwohl mein Renault R27 auf dem vielen Wasser, das dort stand, immer wieder aufschwamm."
"Doch ich bin einfach auf dem Gas geblieben und habe gehofft, dass alles gut geht. Es ist ein tolles Gefühlt, zum ersten Mal in der Formel 1 auf dem Podium zu stehen. Jetzt versuchen wir, diesen Schwung mit nach Shanghai zu nehmen."

Kimi Räikkönen
"Wir fuhren mit praktisch null Sicht. Das Schwierigste war herauszuarbeiten, wo die anderen Fahrer sich befunden haben und was sie taten. Mein Rennen wurde durch den erzwungenen Boxenstopp in Runde drei ruiniert. Wir hatten uns dazu entschieden, auf Standard-Regenreifen zu starten, aber wir werden nie wissen, ob sich diese Entscheidung bezahlt gemacht hätte."
"Als ich erst einmal hinten im Paket steckte, versuchten wir alles, um wieder nach vorn zu kommen. Alles in allem ist der dritte Platz nicht ein Ergebnis, über das man sich beschwert. Ich vollführte immer unter sehr schwierigen Bedingungen viele Überholmanöver. Unser Setup mag im Trockenen konkurrenzfähiger gewesen sein, aber dennoch war das Auto sehr schnell und ich verlor sicherlich wegen dieser Entscheidung keine Zeit. Die Situation in der Meisterschaft ist nun natürlich schwieriger, aber ich werde wie üblich bis zum Ende der Saison weiterhin alles geben."

Felipe Massa
"Das Ergebnis des Rennens hat mir ein Ende bei meinen Chancen im Kampf um den Titel beschert. Ich denke jedoch, dass ich über die gesamte Meisterschaft hinweg immer konkurrenzfähig war. Leider war die Zuverlässigkeit manchmal nicht vorhanden und dies kostete mich wertvolle Punkte."
"In Bezug auf das heutige Rennen wusste ich, dass ich angesichts der Positionen in der Meisterschaft das Risiko eingehen konnte, andere Reifen zu fahren als unsere Gegner, aber es war nicht die richtige Wahl, zudem gab es die Entscheidung der Rennleitung, über die wir uns nicht bewusst waren, was trotzdem schwerwiegend ist."
"Ich versuchte dann mein Bestes zu geben. Ich schaffte es, erneut auf die vorderen Plätze zu kommen, aber dann musste ich erneut an die Box kommen, da wir nicht ausreichend Benzin hatten, um es bis zum Ende zu schaffen. Das Duell mit Kubica in der letzten Runde zu gewinnen, war der beste Moment dieses Rennens."

Rubens Barrichello
"Ich bin natürlich sehr enttäuscht, dass unsere Strategie heute nicht aufgegangen ist. Aber meiner Meinung nach hätte das Rennen schon sehr früh unterbrochen werden müssen. Das Wetter war sehr schlecht, und die Sichtverhältnisse waren während des ganzen Rennens katastrophal."
"Wir haben versucht, die Bedingungen zu unserem Vorteil zu nutzen, aber es hat heute einfach nicht geklappt. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und uns auf das kommende Wochenende in China konzentrieren."

Jenson Button
"Es ist sehr frustrierend, dass wir unsere gute Leistung beim Qualifying beim heutigen Rennen nicht zu unserem Vorteil nutzen konnten. Wetter und Sichtverhältnisse waren so schlecht, dass es auf der Strecke wirklich gefährlich war. Und es war sehr schwierig, die Reifen so warm zu halten, dass sie effektiv hafteten."
"Ich hatte meinen Frontflügel schon nach einer Kollision mit Heidfeld verloren. Dann gab es ein Problem mit einem Motorsensor, und ich fiel auf den letzten Platz zurück. Ich musste mir an der Box eine neue Nase holen. Anschließend drehte sich alles nur darum, irgendwie auf der Strecke zu bleiben und möglichst viele Positionen gut zu machen."
"Es ist wirklich eine Schande, da wir heute einige Punkte hätten bekommen können. Aber wir haben wenigstens einen kleinen Trost in Form der guten Leistung, die wir gestern gezeigt haben und die das Team glücklich gemacht hat."

Nick Heidfeld
"Ich denke, man hätte das Rennen bei diesem Wetter gar nicht freigeben sollen. Für mich war es eine extrem schwierige Situation, als das Safety Car nach 19 Runden in die Box fuhr. Mein Funk hat nicht funktioniert, und ich hatte Fehlzündungen."
"Weil während der laufenden Runde entschieden wird, dass das Safety Car am Ende reinkommt, konnte das Team mir das auch nicht an die Boxentafel schreiben. Ich habe also immer versucht, das Safety Car zu sehen. Zum Glück habe ich erkannt, dass es die Lichter ausgemacht hatte und folglich gleich einscheren würde."
"Wegen der Fehlzündungen war ich auf der Geraden nur im sechsten Gang, also vergleichsweise langsam unterwegs. Das ist sehr gefährlich. Die Fahrer hinter mir konnten mich ja auch kaum sehen. Ich habe mir für den Start eine Linie gesucht, auf der ich möglichst sicher bin. Deshalb ist Kimi Räikkönen links an mir vorbeigefahren. Da war ich einfach froh, dass es nicht gekracht hat."
"Dann ist mir leider Jenson Button ins Auto gefahren. Danach war es krumm. Ich wollte erst an die Box fahren, habe dann aber gemerkt, dass ich trotzdem über die Runden kommen kann. Im Grunde war mein Rennen mit dem Unfall ruiniert. Zum Schluss hätte ich dann doch noch Sechster werden können, aber dann blieb mein Auto liegen."

Robert Kubica
"Der Beginn des Rennens war sehr riskant und meines Erachtens wurde die Entscheidung zur Freigabe etwas zu früh getroffen, man konnte kaum 50 Meter weit sehen. Wir hatten ein Problem damit, dass Wasser in den Luftfilter und in den Motor eindrang. Ich habe beim Start einen Platz verloren, weil ich in dem Moment nicht genug Leistung hatte. Mit höheren Drehzahlen erledigte sich das Problem, und ich konnte die beiden Renault überholen."
"Ich war gut unterwegs, hatte aber leider die Berührung mit Lewis Hamilton. Dann folgte mein Boxenstopp und anschließend die Durchfahrtsstrafe, über die ich mich gewundert habe. Ich war viel schneller als Lewis, und er hat in Kurve 13 oder 14 einen Fehler gemacht oder eine komplett andere Linie gewählt. Er war weit außen. Ich blieb innen. Er zog am Scheitelpunkt rein, und da war ich, so haben wir uns leider getroffen. Ich denke, das war ein Rennunfall."
"Bei der Freigabe nach der zweiten Safety-Car-Phase hatte ich wieder die Probleme mit den Fehlzündungen wegen des Wassers und steckte hinter Rubens Barrichello. Das Finale war dann der Kampf mit Felipe Massa, der etwas riskant war. Er hat mich vor der Kurve sechs überholt, dann überholte ich ihn."
"Wenn ich in die Kurve zehn normal eingelenkt hätte, hätte er mich getroffen, und ich wollte das Rennen beenden. Er hat mich rausgedrückt, ich habe versucht, ihn in der letzten Kurve zu überholen, aber er fuhr einen großen Bogen, und neben der Strecke war mehr Grip. So hat er den Platz bekommen. Wir haben ordentlich etwas geboten und konnten am Ende darüber lachen."

David Coulthard
"Das war sehr, sehr schwierig. Irgendwie ist es verrückt, Rennfahrer zu sein - auf der einen Seite spürt man Furcht, auf der anderen erlebt man die besten Stunden seines Lebens, weil man sich permanent am Limit bewegt, selbst auf den Geraden."
"Ich bin happy, Punkte geholt zu haben, aber fraglos tut mir das Team leid, da im Fall von Mark eine offensichtlich fette Beute verloren ging. Ich bin froh, dass das Rennen vorüber ist, obwohl wir draußen auf der Piste eine Menge Spaß hatten."

Mark Webber
"Das war ein völlig desaströses Ende. Wir waren in sehr, sehr guter Form und hätten Lewis heute den ersten Platz streitig machen können. Wir waren stark, und trotz der tückischen Bedingungen - es gab Aquaplaning und die Sichtverhältnisse waren sehr schlecht - unterlief mir kein Fehler."
"Fernandos Unfall hatte die zweite Safety-Car-Phase zur Folge, die das gesamte Feld wieder eng zusammenführte. Das war keineswegs großartig, denn ich hätte das Rennen lieber normal beendet. Bereits während des ersten Einsatzes des Safety Car verhielt sich Vettel hinter mir ein wenig wild. Dann machte er einen sehr guten Job, als er mir in der zweiten Safety Car-Phase sehr heftig ins Heck krachte. Meiner Meinung nach lernte er heute eine sehr lehrreiche Lektion."

Ralf Schumacher
"Wir hatten das ganze Wochenende über eine schwierige Zeit und heute setzte sich dies fort. Unglücklicherweise hörte mein Funk mitten während des Rennens auf zu funktionieren, aber aufgrund des ganzen Regens kam in unserer Elektronik Wasser und dies zwang mich dazu, erneut an die Box zu kommen. Meine Mannschaft behob das Problem, aber wir hatten einen Plattfuß, das war es dann."
"Es war wegen des Regens kein sehr genussvolles Rennen, er gestaltete die Strecke wirklich rutschig und bedeutete, dass es praktisch keine Sicht gab, als wir zu Beginn hinter dem Safety Car fuhren. Es war eine wahre Herausforderung, mit all der Gischt zu fahren, aber die Bedingungen verbesserten sich im Verlauf des Rennens etwas. Es gibt über dieses Wochenende nicht viel zu sagen - ich hoffe einfach, dass wir kommende Woche in China ein besseres Ergebnis erzielen können."

Jarno Trulli
"Dies war von Anfang an ein sehr schwieriges Rennen. Sogar hinter dem Safety Car waren die Bedingungen wirklich übel - es gab eine Menge Gischt und es fiel schwer, auf der Gerade irgendetwas zu sehen."
"Hinter dem Safety Car machte ich leider in der Haarnadelkurve einen Fehler. Während ich mir die Reifen aufwärmte schaltete ich runter, dabei wurde ein Gang zu viel nach unten geschaltet und das Auto drehte sich. Aus diesem Grund verlor ich einige Positionen".
"Als das Safety Car an die Box ging, war das Rennen sehr nass und die Sicht war wirklich, wirklich schlecht. Es herrschten schwierige Bedingungen und ich litt eine Menge an Aquaplaning und an schlechter Haftung. Ich denke, dass es für alle da draußen ein harter Nachmittag war, und natürlich bin ich über dieses Ergebnis enttäuscht."

Alexander Wurz
"Ich war neben Felipe Massa und alles war in Ordnung, als ich von hinten getroffen wurde. Ich nehme an, dass derjenige mich nicht sehen konnte, so wie ich auch nichts sehen konnte. Normalerweise bin ich glücklich, im Nassen zu fahren, aber heute war es dort draußen wirklich übel."
"Es war in Ordnung, wenn man niemandem vor sich hatte, aber wenn du einem anderen Auto gefolgt bist, konntest du nichts sehen. Ich kann dies nur so beschreiben, indem man sich vorstellt, wie es ist, durch dein Haus mit hoher Geschwindigkeit zu rennen während du deine Augen geschlossen hast. Dann hat man eine Vorstellung, wie es war."

Nico Rosberg

"Das war heute ein hartes Rennen, womöglich waren dies die schlimmsten Bedingungen, unter denen ich jemals ein Rennen gefahren bin. Ich konnte überhaupt nichts sehen, ich hatte Aquaplaning und ein paar große Schreckmomente, bei denen ich kurz vor einem Abflug stand. Alles, was ich tun konnte, war das Auto auf der Strecke zu halten."
"Schlussendlich hatte ich einen Elektronik-Defekt, der eine Vielzahl von Problemen verursachte. Besonders bedeutsam war unter diesen Bedingungen der Verlust der Traktionskontrolle und konstanter Gangwechsel, was das Auto durch Rechtskurven unmöglich zu fahren gestaltete. Ich war dadurch gezwungen, aufzugeben."

Sebastian Vettel

"Der Start gelang mir gut, und das Rennen ließ sich für mich prima an. Dann, beim letzten Einsatz des Safety Car, lag ich hinter Lewis und Mark. Ausgangs von Kurve 13 schaute ich nach rechts und sah, dass Lewis ausgesprochen langsam fuhr. Ich weiß nicht weshalb, aber ich ging davon aus, er habe ein Problem. Vermutlich brachte er seine Bremsen auf Temperatur."
"Als ich wieder nach vorn blickte, hing ich schon im Heck des Autos von Mark, der wohl auch auf Lewis reagierte. Ich werde mich jetzt bei Mark entschuldigen, da ich unserer beider Rennen ruiniert habe."

Vitantonio Liuzzi
"Das war ein tolles Rennen. 67 Runden lang Anspannung pur, denn vom Anfang bis zum Ende trat Aquaplaning auf. Ich fuhr gut, speziell wenn man bedenkt, wie schlecht ich im Qualifying abschnitt, weil ich mich für ein Setup mit wenig Abtrieb entschieden hatte."
"Wegen dieser Abstimmung in Verbindung mit den Bedingungen des heutigen Nachmittags entschloss ich mich, am Steuer des Ersatzautos aus der Boxengasse zu starten, denn das war für nassen Asphalt abgestimmt."
"Letztlich gelang es mir, einen Punkt zu holen, was dem ganzen Team echte Schubkraft gibt. Die Verhältnisse auf der Piste waren für jedermann definitiv kritisch. Aber wir sind Rennfahrer, und es ist unser Job, unter allen Umständen anzutreten. Dies ist eine sehr sichere Rennstrecke."

Adrian Sutil

"Es war für alle ein hartes Rennen, es stand eine Menge Wasser auf der Strecke und es gab lange Phasen hinter dem Safety Car. Unter sehr schwierigen Umständen denke ich, dass wir ein paar gute Entscheidungen getroffen und am Ende die richtige Balance und Setup für das Auto hatten."
"Wir konnten viel kämpfen, wechselten häufig die Positionen, und wir standen so knapp davor, diesen ersten Punkt zu holen, aber schlussendlich landeten wir auf Platz neun. Gleichzeitig ist es für uns ein Erfolg, da wir in Spa 14. waren und nun Neunter, wir kommen der Sache also näher. Ich denke, dass wir unter besonderen Wetterbedingungen wie diesen heute sehr stark sind."

Sakon Yamamoto
"Dies war ein wirklich hartes Rennen, womöglich das härteste, das ich jemals fuhr, denn die Wetterbedingungen machten es wirklich schwierig, bei allen Geschwindigkeiten zu fahren, sogar hinter dem Safety Car. Und wenn man jemandem folgte, konnte man nicht einmal 20 Meter voraus schauen."
"Ich denke, dass wir auch an die japanischen Fans denken sollten, da sie bis zum Ende zusahen als es so kalt und nass war. Ich war so froh, dass ich meinen Heim-Grand-Prix vor so vielen Leuten beenden konnte. Nun möchte ich das kommende Rennen mit einem sogar besseren Ergebnis beenden. Mein Dank gilt auch allen Teammitgliedern, da sie mich wirklich heute unterstützt haben."

Takuma Sato

"Ich habe zuvor noch nie eine so lange Phase hinter dem Safety Car erlebt und es war im Cockpit sehr kalt. Als wir starteten, war die Sicht auf der Haupt-Geraden gleich null und dann bremste plötzlich jemand auf der Mitte der Gerade vor mir, wir berührten uns und ich verlor meine Nase. Als der Regen während des mittleren Rennabschnitts nachließ, ließ ich mein Auto bis zum Ende des Rennens auftanken und wechselte auf einen neuen Satz Reifen für extreme Bedingungen."
"Mit dieser Kombination überhitzten die Reifen leider und ich verlor eine Menge Haftung. Ich wollte meinen ersten Reifensatz erneut ausprobieren, also nutzten wir die Möglichkeit während der letzten Safety Car-Phase, um an die Box zu kommen. Diese schienen viel besser zu funktionieren, und ich war in der Lage, meine Geschwindigkeit aus dem letzten Abschnitt zu verbessern und ein paar Leute zu überholen. Schlussendlich war es jedoch für das Team nach einem harten Wochenende für alle ein enttäuschendes Ergebnis. Ich möchte mich bei den Fans bedanken, die uns bei einem solch üblen Wetter unterstützt haben."

Anthony Davidson
"Dies war ein sehr schwieriger Tag hier in Fuji. Die sehr feuchten Bedingungen machten es für alle Fahrer sehr schwierig. Ich war froh, dass ich es ohne Fehler hindurch geschafft habe, aber leider musste ich am Ende wegen eines Problems mit dem Gaspedal-Sensor aufgeben, was mich aus dem Rennen geworfen hat. Es ist enttäuschend, dass dies nach einer solch soliden Arbeit passiert ist, aber ich freue mich auf China, wo wir hoffentlich diese Situation gutmachen können."