Felipe Massa
"Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden und möchte dem Team
meinen Dank für eine exzellente Arbeit aussprechen. Aus der
letzten Startreihe ins Rennen zu gehen und als Fünfter ins Ziel zu
kommen, ist ein gutes Ergebnis. Unsere Strategie hat gut funktioniert
und ich war in der Lage, einen guten Start zu machen. Während des
Rennens konnte ich im richtigen Moment etwas mehr Druck machen, in dem
Wissen, dass ich in den anderen Phasen eher abwarten müsste."
"Ich verlor hinter langsameren Autos etwas Zeit, aber als ich eine
freie Strecke vor mir hatte, konnte ich meinen Rhythmus verbessern und
einen guten Speed an den Tag legen. Es war ein schwieriges Rennen, aber
Fünfter zu werden, verleiht mir zusätzliche Motivation
für die kommenden Rennen, wo ich hoffentlich in der Lage sein
werde, mit den vorderen Piloten zu kämpfen."
Michael Schumacher
"Wir können dieses Ergebnis akzeptieren, bedenkt man alles, was im
Verlauf des Wochenendes passiert ist. Ich denke nicht, dass wir viel
mehr hätten erreichen können. Während meinem zweiten
Rennabschnitt war ich nicht so schnell wie im ersten und dritten, wir
müssen noch verstehen, warum dies so war."
"Das Rennen verlief grundsätzlich so, wie ich das erwartet hatte,
auch wenn ich mir immer etwas mehr erhofft hatte. Während meines
ersten Boxenstopps musste ich einen Sekundenbruchteil warten, bevor ich
rausfahren konnte, da ein anderes Auto die Boxengasse entlang fuhr.
Dies war aus Sicherheitsgründen eine weise Entscheidung."
"Während der letzten Phasen des Rennens war ich nicht in der Lage,
an Felipe vorbei zu kommen, da er einfach schnell genug war und
keinerlei Fehler machte. Diese Strecke war schon immer eine der
schwierigsten für uns. Melbourne ist ein komplett anderer Kurs und
ich hoffe, dass er zu unserem 248 F1 besser passen wird. Nun werde ich
zusammen mit meiner Frau Corinna ein paar Tage frei nehmen, bevor wir
nach Australien reisen."
Ralf Schumacher
"Das war ein interessantes Rennen und wir haben den ersten Punkt des
Jahres eingefahren, daher sind wir zufrieden. Mit einer
Drei-Stopp-Strategie vom Ende des Feldes aus konnten wir das wohl kaum
erwarten. Auch unsere Zeiten waren konkurrenzfähig. Aber es war
ein schwieriges Rennen und es bedeutet nicht, dass wir unsere Probleme
gelöst hätten."
"In Melbourne wird es wieder kühler sein, und wir werden in Paul
Ricard in der kommenden Woche testen, um darauf vorbereitet zu sein.
Wir hoffen, dass wir die Pace in den kommenden Rennen halten
können. Wir müssen kämpfen und versuchen, bald wieder um
Podestplätze zu fahren."
Jarno Trulli
"Ich freue mich, dass Ralf einen Punkt geholt hat, aber wir hätten
wohl beide Autos in die Punkte bekommen können, doch ich hatte
einfach Pech. Mein Nachmittag begann schon unglücklich, als mein
Diffusor brach, nachdem ich von hinten getroffen wurde. Das Heck meines
Autos war danach kaputt und ich konnte keine Punkte holen."
"Danach hatte ich eine Mischung aus Unter- und Übersteuern, es
machte schon Mühe, sich darauf zu konzentrieren, so schnell wir
möglich zu fahren. Wir versuchten, bei den Boxenstopps etwas zu
verstellen, aber mit einem gebrochenen Diffusor kann man da wenig
erreichen. Aber wir hatten eine gute Pace, besser als in Bahrain, und
wir konnten wieder wichtige Daten sammeln. Wenn wir weiter arbeiten,
dann können wir auch Erfolg haben."
Nico Rosberg
"Ein paar Sekunden bevor mein Motor den Geist aufgab spürte ich,
dass etwas nicht mehr stimmen kann. Das war wirklich unglücklich,
denn ich wäre gerne ins Ziel gekommen. Naja, was soll's? Im
Nachhinein kann ich es sowieso nicht mehr ändern", trug der
20-Jährige, der kurz zuvor Nick Heidfeld überholt hatte und
immerhin schon wieder Sechster war, sein Schicksal mit Fassung. "Jetzt
mache ich einmal ein paar Tage Urlaub - und dann freue ich mich schon
auf Australien."
Mark Webber
"Mein Start war nicht schlecht, aber der von Fernando war
phänomenal! Er kam von hinten wirklich schnell an mich heran und
überholte mich außen vor der ersten Kurve. Schade, denn
dadurch konnte ich nicht meine wahre Pace fahren."
Jenson Button
"Ich bin natürlich froh, uns wieder auf dem Podium zu sehen, aber
wir hatten die oberste Stufe im Hinterkopf, wir sind aus diesem Grund
etwas enttäuscht. Wir wollen Rennen gewinnen und heute haben wir
gezeigt, dass wir darum kämpfen, aber es liegt noch eine Menge
Arbeit vor uns, bevor wir dieses Ziel erreichen können."
"Ich wurde ein paar Mal von Verkehr aufgehalten, nicht zuletzt vor
allem von Scott Speed vor dem zweiten Boxenstopp. Wäre das nicht
passiert, hätte ich vielleicht vor Alonso aus den Boxen kommen
können. Dennoch haben wir zwei Wochen und einen Test in
Vallelunga, um an den Problemen zu arbeiten und hoffentlich können
wir uns in Melbourne in zwei Wochen auf bessere Ergebnisse freuen."
Rubens Barrichello
"Es war sicherlich ein ereignisreiches Wochenende und es war
enttäuschend, es mit einer Stop-and-Go-Strafe zu beenden, als ich
die Chance hatte, zumindest ein paar Punkte zu holen. Diese vergangenen
zwei Rennen waren eine Lernkurve für mich, ich bin mir aber
sicher, dass die Dinge in den kommenden Rennen besser laufen werden und
wir anfangen können, das Potenzial des Autos besser zu nutzen."
Christian Klien
"Der Start war in Ordnung, ich lag auf einem guten Platz, dann fuhren
drei Autos auf Kurve vier zu. Ich war außen, schon auf dem
Randstein. Ich konnte nicht noch weiter nach rechts gehen und dann
berührten sich die Autos von mir und Kimi. Ich brach mir dabei die
Vorderradaufhängung und das war es dann grundsätzlich."
"Ich ging an die Box und versuchte, das Problem zu beheben, um noch ein
paar Kilometer mit dem Auto abspulen zu können. Wir gingen noch
einmal auf die Strecke, aber dann hatten wir einen Hydraulik-Schaden
und das war dann das Ende des Rennens. Es ist sehr enttäuschend,
wenn man sich unseren Speed im Rennen anschaut, dann ich denke,
wären wir bei der Musik gewesen."
Jacques Villeneuve
"Ich wurde anfangs von Jarno Trulli aufgehalten, das war sehr schade
und hat Zeit gekostet. Nachdem ich ihn endlich überholt hatte, war
es ein problemloses Rennen bis ins Ziel. Physisch war der Grand Prix
weniger anstrengend als ich erwartet hatte, und ich wusste auch, dass
ich mit dem neuen Motor gut aufgestellt bin."
"Für Nick war das wirklich Pech. Aber immerhin haben wir hier die
Punkte geholt, die wir in Bahrain verdient gehabt hätten. Von
daher bin ich zufrieden. Wir haben ein starkes Rennen gezeigt, an
unserer Leistung im Qualifying müssen wir noch arbeiten."
Nick Heidfeld
"Ich hatte gehofft, dass wir besser sind als im Qualifying, aber nicht
gedacht, dass wir so gut sein würden. Ich konnte das Tempo mit
McLaren mitgehen und war schneller als Ferrari. Mein Start war super,
ich konnte gleich einige Plätze gutmachen."
"Danach lief es problemlos, obwohl die blauen Flaggen manchmal sehr
spät gezeigt wurden und das Überrunden entsprechend schwierig
war. Nach meinem zweiten Boxenstopp war es in der ersten Kurve sehr eng
mit Felipe Massa, aber ich konnte vor ihm bleiben. Der Motorschaden hat
sich nicht angekündigt. Platz fünf wäre natürlich
super für uns gewesen, es ist sehr schade."
Christijan Albers
"Wir hatten am Start Pech, denn Tiago und ich wurden ein paar
Runden lang aufgehalten. Danach steckten wir wieder im Verkehr fest,
also konnten wir unsere Pace nicht aufdecken. Das war unglücklich,
aber es war immerhin schön, endlich mal ein Rennen ohne technische
Probleme zu beenden. Meine Crew hat einen großartigen Job
gemacht. Ich denke, dass in zwei Wochen in Australien ein noch besseres
Resultat möglich sein sollte."
Tiago Monteiro
"Es war ein schwieriges Rennen, denn ich steckte anfangs hinter
langsameren Autos fest, weshalb mich meine Ingenieure früher als
geplant zum ersten Stopp holten. Ich dachte wirklich, dass ich an den
Vorderleuten vorbeikommen könnte, aber das war schwierig, weil ich
auf den Geraden zu langsam war. Besonders frustriert war ich, als ich
mit den frischen Reifen wieder im Verkehr hing und keine schnellen
Zeiten fahren konnte, aber so ist das nun mal, schätze ich."
"Wir kamen beim zweiten Mal wieder früh an die Box, was eine gute
Entscheidung war, denn so konnte ich in diesem Stint wenigstens ein
paar schnelle Runden drehen. Allerdings war mein Rennen da schon so gut
wie gelaufen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich über den 13.
Platz freue, aber ich möchte jedenfalls dem Team zu einer guten
Leistung gratulieren. Die Boxenstopps waren nämlich sauber und
schnell und die Zuverlässigkeit stimmte ebenfalls."
Vitantonio Liuzzi
"Es war wirklich schade, dass ich in der ersten Runde mit einem anderen
Auto zusammengeriet und eine neue Nase abfassen musste. Das Auto war im
Rennen schwierig zu fahren, ich war weder mit den Bremsen noch mit der
Balance zufrieden. Das kurveninnere Vorderrad blockierte ständig,
es war nicht genug belastet. Ich konnte kein gutes Tempo anschlagen,
zudem hatte ich auch mit den blauen Flaggen kein Glück. Es war ein
Rennen zum Vergessen und ich freue mich schon auf Melbourne."
Scott Speed
"Ich kam am Start nicht gut weg, was aber an den Systemeinstellungen
lag. Es ist schade, dass ich das Rennen nicht beenden konnte, denn wir
erwarteten, dass wir auf dieser Strecke am meisten leiden würden.
Wir hatten zu viel aerodynamischen Abtrieb, aber meine Ingenieure haben
es am Ende hinbekommen. Nach einem schlechten Qualifying machten wir
einen guten Job, waren schnell unterwegs. Es ist schade, aber in
Melbourne können wir noch stärker sein."
Takuma Sato
"Großartige Teamarbeit hat dazu geführt, dass wir in der
Lage waren, unsere Boxenstopps seit Bahrain zu verbessern. Als Ergebnis
dessen verlor ich keine Zeit und war in der Lage, wieder in das Rennen
zu gehen und sogar ein paar Autos herauszufordern."
"Natürlich haben wir an Stellen, wo hoher Abtrieb notwendig ist,
Probleme mit unserem Speed, aber ich hatte ein weiteres aufregendes
Rennen und zumindest konnten wir es einmal mehr ins Ziel schaffen."
"Wir haben noch einiges an harter Arbeit vor uns liegen, wenn wir auf
unsere nächsten Rivalen aufholen möchten. Wir haben jedoch
heute gute Teamarbeit gezeigt und ich bin sehr glücklich und stolz
auf das Team."
Yuji Ide
"Die Balance des Autos war vom Start weg nicht gut und ich hatte das
gleiche mechanische Problem wie schon in Bahrain. Das Problem wurde im
Verlauf des Rennens schlimmer und der Speed des Autos wurde
ständig langsamer."
"Ich konnte auf der Geraden nicht mehr beschleunigen, dann hielt ich
an. Ich wollte das Rennen wirklich beenden, mein Ziel ist es aus diesem
Grund, in Australien das Rennen zu beenden und darauf aufzubauen."