Rubens Barrichello
„Ich habe nicht viel
zum Ausgang meines Rennens zu sagen, da ich nur sagen kann, wie enttäuschend
es ist. Immer, wenn ich Druck machen wollte, kam ich in Verkehr und hatte
nie die Möglichkeit, das Beste aus meinem Auto herauszuholen, obwohl
es großes Potenzial hatte. Überholen ist hier unmöglich.
Nachdem ich am Start einen Platz verloren hatte, war es unmöglich,
diesen wieder gut zu machen."
Kimi Raikkönen
„Schade, denn wegen
einiger Überrundungen konnte ich nicht daraus Profit schlagen, dass
ich länger als Montoya draußen bleiben konnte. So ist eben Monaco.
Mein Start war schlecht und danach konnte ich nur so viel Druck wie möglich
auf Montoya machen, um ihn in einen Fehler zu hetzen, aber den Gefallen
tat er mir leider nicht."
David Coulthard
„Offensichtlich konnte
ich nicht die Pace fahren, die ich drauf gehabt hätte, weil ich den
Großteil des Rennens hinter Trulli festsaß, der leider auf
derselben Strategie war wie ich. Ansonsten war mein Speed gut und auch
die Strategie und es wäre unter anderen Umständen ein besseres
Resultat möglich gewesen."
Juan-Pablo Montoya
„Es war ein Traumtag!
Das Auto war gut, die Reifen waren gut und das Team hat Großartiges
geleistet. Ich kann es noch gar nicht glauben. Ich hatte ein paar Rennen,
bei denen ein Sieg zum Greifen nah schien und es dann doch noch schief
ging. In Australien beispielsweise."
„Das Entscheidende
heute war, dass ich mich beim Start vor Räikkönen setzen und
vor meinem Boxenstopp einen ausreichend großen Vorsprung auf ihn
herausfahren konnte. Danach war der Druck durch ihn nicht mehr allzu groß
für mich. Die Reifen waren gut und konstant. Ein Sieg in Monaco ist
wirklich etwas Besonderes, es gibt nichts Vergleichbares in der Formel
1. Schon eher passt der Vergleich mit den Indy 500. Ich bin das erste Mal
in der Formel 1 in Monaco ins Ziel gekommen und habe gleich gewonnen!"
Ralf Schumacher
„Es ist natürlich
enttäuschend, auf Platz vier anzukommen, wenn man von der Pole Position
gestartet ist; insbesondere auf einer Rennstrecke wie Monaco, wo die Pole
mehr zählt als irgendwo sonst. Aber die Balance meines Autos war nach
meinem ersten Boxenstopp nicht ideal, und ich konnte nicht mehr mit der
Spitze mithalten. Jedenfalls: Glückwunsch an Juan und an unser gesamtes
Team!"
Nick Heidfeld
„Ich kam gut zur ersten
Kurve und gewann zwei Positionen. Es lief bis zu meinem ersten Boxenstopp
alles gut, bis ich danach hinter Verstappen ein wenig Zeit verlor. Mit
meinem dritten Reifensatz brauchte ich lange, um eine gute Balance zu finden,
außerdem hatte ich Untersteuern. Aber im Allgemeinen lief das Auto
gut. Aber da alle Teams vor mir das Rennen beenden konnten, war es praktisch
unmöglich, Punkte zu holen."
Heinz-Harald Frentzen
„Ich habe einfach
einen Fehler gemacht und war in der neuen Schikane zu schnell. Der Unterboden
berührte den Bordstein und die Vorderreifen hatte nicht genug Grip,
so dass ich in die Streckenbegrenzung einschlug. Es ist eine Schande, dass
ich das Rennen auf diese Art beenden musste, weil wir auf einer Ein-Stopp-Strategie
unterwegs waren. Ich lebe hier und werde jedes Mal an diesen Ausfall denken,
wenn ich dort vorbeikomme!"
Giancarlo Fisichella
„Ich bin mit meinem
Ergebnis nicht zufrieden. Ich hatte ein paar Punkte erwartet, aber wir
waren meist nicht schnell genug und vor mir fiel kaum jemand aus. Im ersten
und zweiten Stint war das Auto nicht besonders gut, aber im dritten war
es viel besser und konstanter. Am Ende war ich schnell genug, aber das
hat nicht gereicht."
Ralph Firman
„Auf neuen Reifen
war das Auto gut, aber auf alten Reifen hatte ich am Kurveneingang zu wenig
Grip und ein Untersteuern in der Kurvenmitte. Auch die blauen Flaggen haben
viel Zeit gekostet. Wenn man sieht in welchen Regionen wir fuhren, so waren
Punkte schwierig zu holen. Das ist enttäuschend. Ich hatte ein ordentliches
Qualifying und Rennen, habe bei meinem ersten Monaco-Grand-Prix keine Fehler
gemacht. Das ist positiv, aber wir müssen schneller werden."
Jacques Villeneuve
„Es ist extrem frustrierend,
dass ich nicht in der Lage war, das Rennen zu beenden. Wir hatten keinen
guten Start mit der Startautomatik und ich verlor hinter Heidfeld Zeit.
Ich vermutete, dass beim ersten Boxenstopp etwas mit dem Motor passierte.
Es gab komische Motorgeräusche und –Vibrationen, bis er im Tunnel
hoch ging. Nach diesem Wochenende konzentriere ich mich nun auf die Testfahrten
und hoffe, dass es beim folgenden Rennen besser läuft."
Jenson Button
„Es ist natürlich
sehr enttäuschend, dass ich heute nur zuschauen konnte. Das Wochenende
begann für mich gut und ich war optimistisch, dass wir ein starkes
Rennen hier fahren können. Ich wollte wirklich fahren, aber gleichzeitig
wusste ich, dass es sicherer ist, wenn ich nicht fahre. Es war so besser,
damit ich mich für das folgende Rennen erholen kann und mich auf Kanada
richtig vorbereiten kann. Das Team erledigte für mich großartige
Arbeit am Donnerstag und Samstagmorgen, also ist es enttäuschend,
dass wir nicht in der Lage waren, mehr daraus zu machen."
Fernando Alonso
"Ich denke, es war
ein guter Abschluss eines Wochenendes, an dem ich im Training und im Qualifying
nicht das Maximum aus dem Auto herausholen konnte. Mein fünfter Platz
ist ein gutes Ergebnis, und ich bin froh, dass ich ein paar Punkte holen
konnte. Nun bin ich Dritter in der Fahrerwertung."
Jarno Trulli
"Nachdem ich das ganze
Wochenende konkurrenzfähig war, ist es ein enttäuschendes Ergebnis.
Ich habe die ganze Zeit angegriffen, steckte aber im Verkehr fest und verlor
viel Zeit hinter den Nachzüglern. Daher verlor ich einen Platz bei
meinem zweiten Boxenstopp. Es ist nicht das, was ich erwartet hatte, und
die drei Punkte sind nur ein kleiner Trost."
Mark Webber
"Das Team und ich
sind natürlich frustriert, dass dieses Rennwochenende nach 17 Runden
zu Ende war. Unsere Zuverlässigkeit war bis zum Rennen hervorragend
gewesen und wir zielten natürlich darauf, Punkte zu holen. Der Defekt
im Kühlsystem für den Motor konnte nicht behoben werden und wir
hatten keine andere Wahl als das Rennen vorzeitig zu beenden."
"Wir konnten viele
wertvolle Daten sammeln und auch dieser Defekt wird in der Fabrik genau
untersucht werden. Das Team hat gute Arbeit an diesem Wochenende geleistet
und wir gehen mit den positiven Dingen im Rücken nach Kanada und hoffen,
dass wir dort wieder zuverlässig sind."
Antonio Pizzonia
"Ich bin natürlich
enttäuscht, ein Rennen vorzeitig beenden zu müssen, in dem wir
gut dabei waren und mit der Balance des Autos zufrieden waren. Obwohl ich
noch nie mit einem Formel-1-Auto in Monaco gefahren bin, hat es viel Spaß
gemacht. Es war schön zu sehen, wie konkurrenzfähig wir waren
und es ist eine Schande, dass wir das Rennen vorzeitig beenden mussten."
"Die Mechaniker werden
in der Fabrik nach dem genauen Grund für meinen Ausfall suchen und
ich bin zuversichtlich, dass sie die Ursache finden und blicke nach vorne
auf Kanada in zwei Wochen. Montreal ist eine neue Strecke für
mich und wir müssen sehen, wie es dort läuft. Das Auto ist konkurrenzfähig
und wir müssen den ganzen Nutzen aus unseren Möglichkeiten ziehen."
Cristiano da Matta
"Wir hatten heute
eine gute Strategie, und ich hatte im Rennen oftmals eine freie Strecke.
Ich kam in den 78 Runden kaum in Verkehr und habe dadurch wenig Zeit verloren.
Die neunte Position, hinter den Top-Teams, ist ein ordentliches Ergebnis.
Mehr hat das Auto auch nicht hergegeben."
"Wir hatten kein spezielles
Problem. Die meiste Zeit über hatte ich ein Übersteuern und einfach
keinen Grip. Ich kam hier erst gestern fahrerisch in Schwung, und das Team
hat einen guten Job gemacht. Wir müssen an unserer Leistungsfähigkeit
arbeiten, aber wir testen ja so viel, dass wir das bald schaffen sollten."
Olivier Panis
"Das Ergebnis ist
extrem enttäuschend, nicht nur für mich sondern auch für
das Team. Wir konnten die Grip-Probleme des Wochenendes einfach nicht abstellen,
also wollten wir im Rennen nur ein Mal stoppen, aber das Auto war unglaublich
schwer zu fahren, irgendetwas stimmte damit nicht, wir wissen nur noch
nicht was. Wir müssen vieles verbessern, damit wir stärker werden."