Rubens Barrichello
"Ich lag gut im Rennen, als ich, aus Gründen
die ich nicht kenne, das linke Hinterrad verlor und in die Streckenbegrenzung
krachte. Zum Glück habe ich mich dabei nicht verletzt und körperlich
bin ich in Ordnung"
"Ich bin aber absolut nicht zufrieden mit
dem Umstand, dass sich die Mediziner nach meinem Unfall und meiner Rückkehr
an die Box nicht im Geringsten für meinen Zustand interessiert haben"
Kimi Raikkönen
"Ich bin mit dem heutigen Ergebnis sehr
zufrieden, weil wir den Rückstand in der Weltmeisterschaft entscheidend
verringern konnten. Beim Start versuchte ich mich außen neben Rubens
zu setzen, aber der machte die Lücke zu, so ging ich nach innen und
könnte drei Plätze gutmachen. Nach den ersten paar Runden war
ich bereits Dritter."
"Ich habe viel Zeit verloren, als ich hinter
Webber feststeckte, dadurch konnte Alonso vorne wegziehen. Später
konnte ich ihn dann nicht wieder einholen. Das Auto war wie am gesamten
Wochenende hervorragend, und jeder im Team hat wirklich hart gearbeitet.
Ich freue mich nun auf die verbleibenden drei Rennen, und ich weiß,
dass wir 100 Prozent geben werden. Ich kann es kaum erwarten."
David Coulthard
"Ein hervorragendes Ergebnis für das
Team, ein schöner Abschluss für mich und die Meisterschaft ist
dadurch wieder völlig offen. Die Zwei-Stopp-Strategie war genau richtig,
wenn man bedenkt, dass ich nur vom neunten Platz aus startete. Dadurch
konnte ich im Rennen Positionen gutmachen, denn uns Auto ist da schneller
als im Qualifying. Ich hatte einen guten Start und konnte drei Positionen
gewinnen. Die restlichen 70 Runden waren dann weniger ereignisreich, wir
haben nur versucht, die Jungs mit weniger Sprit hinter uns zu halten."
Ralf Schumacher
"Mir ist eine ziemlich gute Aufholjagd vom
letzten Platz aus gelungen. Von daher kann man sich vorstellen, wo ich
gelandet wäre, wenn der Start funktioniert hätte, wobei ich Fernando
Alonso wohl so oder so nicht geschlagen hätte.“
"Ich habe keine Ahnung, was beim Start los
war, ich hatte einfach keine Traktion. Zwei Kurven später musste ich
aufpassen, Juan nicht ins Heck zu fahren. Dabei habe ich mich gedreht.
In der Weltmeisterschaft schaut es für mich nicht wirklich positiv
aus. Es müsste schon viel passieren, damit ich noch eine Titelchance
habe. Aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben.“
Juan-Pablo Montoya
"Mein Start auf der schmutzigen Fahrbahnseite
was sehr schlecht. Es war, als hätte ich einen Anker geworfen. Nach
der ersten Runde war ich Achter und es war wirklich schwierig, die Anderen
zu überholen, um meine verlorenen Plätze zurückzuerobern.
Ich habe eine Weile versucht, an Michael vorbeizukommen, aber er hat mir
dir Tür zugemacht. That's racing. Aber deshalb habe ich lieber erstmal
abgewartet, ob sich bei den Boxenstopps etwas ändert.“
"Ich habe alles gegeben und war Dritter,
als ich zehn Runden vor Schluss noch einen Fehler gemacht habe und mich
drehte. Dabei hatte ich Glück, meinen Platz vor Ralf zu behalten.
Ich freue mich sehr über die sechs Punkte, die ich heute gewonnen
habe. Vor allem angesichts der Tatsache, dass Michael nur einen Zähler
verbucht hat. Unser Team hat die WM-Führung übernommen, das finde
ich großartig."
Nick Heidfeld
"Einerseits ist es enttäuschend Neunter
geworden zu sein, und damit die Punkte knapp verfehlt zu haben, wenn man
aber andererseits betrachtet wer vor mir ins Ziel gekommen ist, so kann
ich mit meiner Leistung zufrieden sein. Ich denke, dass ich ein gutes Rennen
gefahren bin."
"Mein Start war zunächst ziemlich gut,
jedoch wurde es danach leicht chaotisch und ich konnte dann nicht so viele
Plätze gutmachen wie ich gedacht hatte. Mein Ergebnis hat aber die
über die letzten Wochen am C22 vorgenommenen Verbesserungen bestätigt.
Wir konnten hier besser als unsere direkten Konkurrenten, Jordan und BAR,
die auf der gleichen Reifenmarke wie wir unterwegs sind, abschneiden."
Heinz-Harald Frentzen
"Für mich war das Rennen eine Freude
- bis zu dem Augenblick wo mir das Benzin ausging. Das Team forderte mich
ganz offensichtlich auf an die Box zu kommen, jedoch konnte ich sie nicht
hören weil der Funk nicht funktionierte. Als sie mich dann mit Hilfe
der Boxentafel informieren wollten, befand ich mich direkt hinter Kiesa
und konnte die Anweisung nicht sehen. Mein Ausfall ist einfach die Summe
unglücklicher Umstände."
Zsolt Baumgartner
"Es war ein großartiges Gefühl,
vor diesen Fans zu fahren und sie so glücklich zu sehen. Ich habe
das Rennen genossen, so lange es gedauert hat, und hoffe, dass ich in Zukunft
auch in der Formel 1 sein werde.“
"Es war eine großartige Möglichkeit
für mich. Ich bin schon verärgert, dass ich das Rennen nicht
beenden konnte, aber so ist eben der Motorsport, Defekte können passieren.
Leider sind sie heute bei Giancarlo und mir vorgekommen.“
Giancarlo Fisichella
"Ich hatte einen guten Start, aber das Auto
war schwierig zu fahren. Es übersteuerte und da war es leicht, Fehler
zu machen.“
Jenson Button
"Ich hatte einen ziemlich schlecht Start
und Jacques flog an mir vorbei, weshalb es einen großen Unterschied
in der Launch-control gegeben haben muss."
"In der zweiten Kurve konnte ich dann nicht
das Beste aus der Situation machen, denn ich fuhr auf der Außenseite
als sich Ralf drehte und ich beinahe mit ihm kollidierte. Danach konnte
ich mir dann Frentzen und Verstappen schnappen und das Auto funktioniert
gut und ich kam voran, doch plötzlich traten dann Schwierigkeiten
mit dem Differenzial auf. Das Auto neigte dadurch sehr zum Übersteuern
und war schwer zu fahren. Alles in allem kein großartiges Rennen.
Wir werden uns jetzt in den letzten drei Rennen im Kampf um weitere Punkte
mächtig anstrengen müssen.
Jacques Villeneuve
"Wir wussten, dass wir unter Rennbedingungen
viel besser sein würden und das waren wir auch. Der Start verlief
ziemlich gut und ich konnte gleich sechs Plätze in der ersten Runde
gutmachen obwohl ich viel Benzin an Bord hatte. Es sah deshalb gut danach
aus einen oder zwei Punkte zu holen. Die Strecke war zwar sehr staubig,
doch mein Auto funktionierte gut."
"Wir wussten schon ein paar Runden lang,
dass sich die Dinge zum Schlechteren entwickelten, denn ich bekam die Anzeige
für Hydraulikdruckverlust zu sehen. Am Ende blieb mir nichts anderes
übrig als aufzugeben. Das ist kein guter Tag gewesen, doch wir müssen
einfach weiterhin hart arbeiten. Noch sind drei Rennen zu bestreiten und
wer weiß, vielleicht können wir am Ende des Jahres ein gutes
Ergebnis erreichen."
Fernando Alonso
„Ich habe das schon oft gesagt in diesem
Jahr, aber das ist der beste Tag meines Lebens. Das Auto war perfekt, die
Strategie auch, ich fuhr ein konstantes Rennen. Am Freitag hatten wir einige
Probleme, aber das Team hat hart daran gearbeitet, sie in den Griff zu
bekommen. Ich möchte dem Team meinen großen Dank aussprechen
– den Leuten vor Ort, aber auch denen in den Fabriken in England und Frankreich.“
"Es ist fantastisch, hier für sie zu
gewinnen, noch dazu als erster Fahrer aus meinem Land.“
Jarno Trulli
"Er hat das ganze Rennen hindurch gekämpft
und in den letzten Runden Michael hinter sich gelassen.“
"Es ist ein besonderer Tag für das
Team und ich möchte Fernando und allen anderen gratulieren“, nahm
er seinen eigenen Rückschlag mit Fassung. „Mein Rennen hat mit einem
exzellenten Start begonnen und dann nutzte ich Rubens Fehler zu einem
Überholmanöver aus. Leider habe ich zu Beginn eines jeden Stints
Grip verloren, das Auto ist furchtbar gerutscht. Es ist enttäuschend,
einen Platz hinter meinem Qualifying-Ergebnis ins Ziel zu kommen, aber
zumindest konnte ich Michael hinter mir halten.“
Mark Webber
"Ich habe den Grand Prix wirklich genossen,
es war jedoch anstrengend! Anstrengend für das Auto, die Reifen und
für den Fahrer, doch am Ende wurden wir dafür belohnt. Vor allem
die ersten Runden war auf Grund des erwarteten Grainings der Vorderreifen
schwierig. Rubens versuchte mich dann vor der Schikane zu überholen,
jedoch verpasste er diese und fuhr geradeaus, was ziemlich gut für
mich war. Ich versuchte dann den McLaren von Kimi Räikkönen in
Schach zu halten und danach ging es eigentlich nur noch darum das Tempo
beizubehalten und das Maximum aus unser Drei-Stopp-Strategie zu machen."
"Ich bin extrem hart gefahren und habe eine
Runde nach der anderen im Qualifying-Tempo abgespult, bis sich das Team
dann am Ende über Funk bei mir meldete und mich aufforderte etwas
Tempo rauszunehmen. Das Team hat heute super Arbeit geleistet und allen
in Milton Keynes danke ich natürlich auch. Der Jaguar R4 hat heute
fehlerfrei funktioniert und Michelins Anteil am Ergebnis ist bedeutend.
Hinter den Kulissen haben wir sehr hart gearbeitet, um die Probleme besser
zu verstehen die uns in den letzten Rennen wiederfahren sind und heute
hat sich das ganz einfach ausgezahlt. Wir sind nun punktegleich mit BAR-Honda
und bei nur noch drei ausstehenden Rennen geht es jetzt um alles. Es wird
alles andere als einfach werden, doch das heutige Ergebnis hat uns geholfen.
Ich bin sehr zufrieden über den Ausgang des Wochenendes."
Justin Wilson
"Das ist ein weiteres enttäuschendes
Ende eines zunächst gut begonnenen Rennens. Ich musste von der schmutzigen
Seite der Strecke losfahren und hatte keinen leichten Start. Der Rhythmus
und das Tempo des Jaguars waren jedoch gut und die Balance holte das Beste
aus den Michelin-Reifen heraus. Meine ersten beiden Boxenstopps verliefen
auch nach Plan, jedoch verlor ich dann in der 44. Runde an Power und hatte
keine andere Wahl als aufzugeben. Wirklich sehr schade, doch die dreitägigen
Tests in Monza werden mir dabei helfen mich besser auf das nächste
Rennen vorzubereiten. Ich hoffe, dass ich das Rennen dort beenden und im
Kampf mit BAR-Honda und Toyota wichtige Punkte für unser Team holen
kann."
Jos Verstappen
"Ich hatte einen guten Start und konnte
ein paar Plätze gutmachen. Als sich das Rennen stabilisiert hatte,
fuhr ich konstante Rundenzeiten. Ich denke, dies war eines der besseren
Rennen der Saison für uns, auch wenn es klar ist, dass wir noch nicht
so schnell wie die anderen Autos fahren können. Was mich selbst angeht,
so dachte ich, dass das Rennen körperlich anstrengend werden könnte,
aber ich war froh festzustellen, dass ich mich gut fühlte, als ich
aus dem Auto stieg. Zusammengefasst war es ein positives Wochenende für
uns."
Nicolas Kiesa
"Ich machte am Start einen Fehler, als ich
den ersten Gang einlegte, allerdings vergaß, die Startautomatik zu
aktivieren. Das kostete mich beim Start des Rennens Zeit, aber danach war
alles in Ordnung. Für das Chassis-Setup, das wir wählten, mussten
wir gestern das Qualifying opfern, aber es hat uns definitiv im Rennen
geholfen. Ich hatte im Rennen heute Nachmittag ein besseres Auto als in
Hockenheim und ich konnte schnellere Autos durchlassen, ohne dass meine
eigene Leistung darunter litt. Ich konnte mein Wissen von Deutschland gut
nutzen und bin froh, dass ich zum zweiten Mal in Folge einen Grand Prix
beenden konnte. Es ist schön, meine Formel-1-Karriere so zu beginnen."
Cristiano da Matta
"Ich möchte mich zuerst beim Team dafür
entschuldigen, dass ich beim Start stehen blieb. Ich habe auf den Start
gewartet und den Knopf für die Startautomatik etwas zu früh gedrückt.
Ich stieg auf die Bremsen, um einen Frühstart zu vermeiden, aber es
war nicht genügend Zeit, um das Absterben des Motors zu verhindern."
"Das Team hat mich dann aus der Boxengasse
starten lassen, aber da lag ich bereits eine Runde zurück. Ich musste
hart pushen, um wieder etwas an Boden gutzumachen. Die Balance des Autos
neigte immer etwas zum Übersteuern, aber der Grip war insgesamt recht
zufrieden stellend. Ich bin vom Ergebnis schon ziemlich enttäuscht."
Olivier Panis
"Natürlich sind wir alle etwas enttäuscht.
Ich kam für meinen zweiten Boxenstopp herein, und als ich wieder losfuhr
hörte ich ein Geräusch und wusste sofort was passiert war. Das
Auto hat sich zu diesem Zeitpunkt wirklich gut angefühlt, und nachdem
ich am Start fünf Plätze verlor, habe ich bereits wieder aufgeholt."
"Trotz des Ausfalls bewegen wir uns in die
richtige Richtung, wir müssen uns also für das nächste Rennen
in Monza gut vorbereiten. Ich freue mich auf den Italien-Grand-Prix, weil
Monza eine Strecke ist, die dem Auto wirklich liegen sollte. Dort sollten
wir in einer starken Position sein, um weitere Punkte zu holen."